Teil eines Werkes 
2. Theil (1844)
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junge Mann, der nichts weniger, als der Sohn des holländiſchen Reſidenten war.„Ich bin vielmehr einige Augenblicke draußen geweſen in Eurem Gärtlein, um friſche Luft zu ſchöpfen, und trat gerade ein, als Eure Gäſte die Geſundheit des Sir Algenor Effingham tranken. Das muß Euch doch ſehr unangenehm ge⸗ weſen ſein.“

„Das ich nicht wüßte, Herr van Kraag!“ ſagte Johannes gelaſſen.„Beim fröhlichen Trunk geht Man⸗ ches drein, wofür ein kluger Wirth keine Ohren hat, und dann iſt Sir Algenor ein Ehrenmann.“

„Aber ein Feind der General-Staaten und ich bin Euer Gaſt!“

„Ich habe den Toaſt nicht ausgebracht!“ ſagte Jo⸗ hannes kalt,„ſtehe Euch aber gleich zu Befehl, wenn Ihr auf das Gedächtniß de Ruhter's oder Tromp's ein Glas leeren wollt.“

„Darnach gelüſtet mich gerade nicht!“ entgegnete der junge Niederländer ſtörriſch.

Dieſe Antwort ſchien Herrn Johannes zu verdrie⸗ ßen, doch ſeiner Pflicht als Wirth eingedenk, fragte er:„Steht denn ſonſt etwas zu Eurem Befehl?“

„Nun wer weiß! Sört, Herr Johannes, Eure Gäſte plaudern luſtig mit einander und bedürfen Eurer ge⸗ genwärtig nicht, ſo gönnt mir denn eine kurze Unter⸗