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ſind auch die meinigen. Freilich— ich verhehle Ihnen das nicht,— ſind die Unterthanen unſeres Fürſten⸗ thums von tiefem Schmerz ergriffen, daß der Sohn des Fürſtenhauſes, auf den ſie alle ihre Hoffnungen ſetzten, ſich von ihnen gewendet hat und ſein Vaterland mit dem Rücken anſchaut, mit Beharrlichkeit alle Hoffnungen, alle Erwartungen, ja, ich darf wohl ſagen, alles Glück veſſelben zertrümmert.“
„Nein, nein!“ rief Sara angſterfüllt.
„Es iſt, wie ich ſage,“ fuhr der Geiſtliche fort. „Gewiß hat Ihr Gemahl Ihnen die eigentliche Lage der Dinge verhehlt. Es ſieht ihm ähnlich. Von jeher war er bereit, Opfer zu bringen; aber er wußte dem Empfünger ſtets zu verbergen, was ſie ihm koſteten. So ſei es denn mir vergönnt, Ihnen einen kurzen Ab⸗ riß von den obwaltenden Verhältniſſen zu geben.“
Der Geiſtliche ſprach nun mit hinreißender Bered⸗ ſamkeit von dem Glücke, der Beherrſcher von Tauſen⸗ den zu ſein, und wie Heinrich durch ſein Bündniß dies auf immer verſcherzt habe:„Doch dies möchte ſein, verlöre Niemand dabei, als er ſelbſt. Hier aber wal⸗ ten andere Verhältniſſe ob. Heinrich iſt der einzige Sohn des Fürſten Felir, kein direkter Erbe iſt da. Be⸗ freundete deutſche Fürſten machen Anſpruch auf den Staat; es melden ſich mehrere Prätendenten. Jeder


