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Sorge um ſie enthoben. Ich haſſe ſie nicht, ich fluche ihr nicht; ich wünſche ſogar, daß ſie glücklich ſein möge; aber mein blutendes Herz ſagt mir, ſie kann es nicht ſein. Ich will ſie nicht wiederſehen. Sie wird nichts einbüßen; was ihr gehörte, was einſt das ihrige werden ſollte, wird ihr ſeiner Zeit gewiſſenhaft verabfolgt wer⸗ den. Meinen Anblick hat ſie verſcherzt. Sagen Sie ihr das, und bringen Sie ihr mein letztes Lebewohl. Ich gehe jetzt, um die unerläßliche Pflicht des Ed⸗ mannes und Officiers zu erfüllen, und dann mein Leben in tiefſter Einſamkeit zu beſchließen. Alle Träume, alle Pläne, die ich noch vor Kurzem hegte, ſind durch dieſes Ereigniß für immer aus meinem Gedächtniß vertilgt. Algenor.“
Dieſer Brief wurde mit dem Boten des Prinzen zurückgeſendet; er war nicht geeignet, den Empfängern Freude und Glück zu bereiten.
Sir Algenor fand ſich zunächſt veranlaßt, an den Fürſten Felir zu ſchreiben. Er beſchwor ihn, zu glau⸗ ben, daß nicht er Veranlaſſung zu dieſem unſeligen Vorfall gegeben, der die Ehre beider Häuſer für immer compromittirt habe. Mit Ruhe und Klarheit ſetzte er dem Fürſten Alles auseinander, und ſchloß mit der Verſicherung, auf dieſe Vermählung durchaus keine Rückſicht zu nehmen, ſo wie Alles gut zu heißen, was


