Teil eines Werkes 
2. Theil (1844)
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heiligſten Intereſſen beleidigte. Sara und ich machen uns die bitterſten Vorwürfe, daß wir nicht ein offenes Bekenntniß wagten und von Ihrer Liebe empfingen, was wir ertrotzen zu müſſen glaubten. Verzeihung uns, theurer, innig verehrter Mann. Und wenn Sie glau⸗ ben, mir, dem Beleidiger, dieſe heißerſehnte Verzeihung weigern zu müſſen, ſo denken Sie Ihres ſchuldloſen Kindes, empfangen Sie Saxa ohne Groll und erthei⸗ len Sie ihr den väterlichen Segen, ohne welchen ſie nicht glücklich ſein kann. Hören Sie ihr jammerndes Leid, das Sie um Erbarmen anfleht. Heinrich.

Der Admiral hatte dieſe Zeilen kaum geleſen, als er ſogleich folgende Antwort erließ:

Wie kann Jemand Erbarmen von mir fordern, der keines mit mir hatte? Aber ich bin kein Tyrann, kein Henker. Ich bin als Cavalier in meinem heiligſten Intereſſe gekränkt; man iſt mir Genugthuung ſchuldig und ich würde ſie ohne Bedenken nehmen, wenn nicht der Mann, von dem ich ſie zu fordern hätte, der Gatte meines einzigen Kindes wäre. Gott vergebe Ihnen, was Sie mir gethan haben, ich bin es nicht im Stande, denn Sie haben grauſam jede Hoffnung meines Lebens zerſtört. Sie werden das einſt bitter bereuen, das ſei Ihre Strafe. Meine Tochter hat ſich ſelbſt meiner