Teil eines Werkes 
2. Theil (1844)
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Geſtalt, der man es anſah, daß ſie auf dem wandel⸗ barſten aller Elemente in ihrer eigentlichen Heimath ſei. Und doch zeigte er wieder ſoviel Geiſt, ſoviel Takt, und war ſo gewandt in ſeinem Benehmen, wie nur ein Höfling es ſein kann, der ſich nie von der Umgebung ſeines mächtigen Gebieters entfernt hat.

Ew. Durchlaucht verzeihen mir meine Zudringlich⸗ keit. Aber ich konnte unmöglich ein Land verlaſſen, deſſen Regent mir eine ſo unbedingte Hochachtung und Bewunderung eingeflößt hat, ohne demſelben noch ein⸗ mal meine Ehrfurcht zu bezeugen.

Sie ſind willkommen, Herr Admiral! entgegnete der Fürſt mit jenem herzgewinnenden Tone, der allen Standesunterſchied vergeſſen machte, und ihn vor allen Zeitgenoſſen ſo rühmlich auszeichnete, bei denen ſich das Zopf- und Perücken-Syſtem im vollſten Maaße geltend machte.Wäre mir in Ihrem jetzigen Erſcheinen Etwas unangenehm, ſo wäre es nur dies, daß es das letzte ſein ſoll.

Gnädigſter Herr, antwortete der Admiral mit fei⸗ nem Lächeln,Sie verkennen mich, und ich verdiene dieſe Jronie nicht. Während meiner Seeſtreifzüge habe ich mir immer gewünſcht, das herrliche Deutſchland kennen zu lernen. Dieſen Wunſch habe ich befriedigt, meine Stellung machte es mir möglich, dies mit dem