Teil eines Werkes 
2. Theil (1844)
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Hexren⸗Bvotsmann.

Erſtes Kapitel.

Jürſt Felir war ein glücklicher Herr. Sein Land war nur klein, ſeiner Unterthanen waren wenige; aber um ſo leichter konnte er jeden Mangel, jedes Leid ergründen und ihm abhelfen. Er ward in ſeinem Lande angebetet. Aber auch nach außen hin war ſein Einfluß nicht geringe; die Staatsmänner hatten große Hochach⸗ tung vor ſeiner Einſicht; nicht ſelten wurde er in wich⸗ tigen Angelegenheiten um Rath gefragt, und hatte die Genugthuung, dieſen oftmals befolgt zu ſehen. Außer⸗ dem nahm er durch ſeine nahe Verwandtſchaft mit dem deutſchen Konigshauſe von**s eine Achtung gebietende Stellung ein.

Dieſe Stellung ſollte jetzt noch günſtiger ſich geſtal⸗ ten. Sein einziger Sohn, der künftige Erbe des Landes, der ſchöne, ritterliche Prinz Heinrich, ſollte ſich mit der jüngſten Tochter des Großherzogs verbinden. Man knüpfte an dieſes Bündniß die ſchoͤnſten Hoffnungen für die Zukunft, und das ganze Land wünſchte mit Sehn⸗ 1*