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dem andern wieder gelbſt und beigeſetzt, das Schiff macht zehn Knoten Fahrt. Der Mann am Steuer führt das dahineilende Fahrzeug mit Sorgſamkeit und Fleiß; die Erinnerung an die jüngſte Vergangenheit ſcheint aus dem Gedächtniß jedes Einzelnen verſchwunden.
Aber die Freude dauert nur kurze Zeit. Gegen Tagesanbruch fährt der Wind vorüber, raſch, wie er gekommen, und die Segel hängen wieder ſchlaff am Maſte. Und wie das Schiff auf der Diehnung über⸗ holt, klatſchen die durchnäßten Segel gegen das Takelwerk.
Der erſte Eindruck iſt vorüber, die Ueberraſchung verſchwunden. Die Matroſen ſind ſich ihrer Lage be⸗ wußt und ſtecken die Köpfe zuſammen. Die Offieiere haben ſich von den Ereigniſſen fortreißen laſſen und die nbthige Vorſicht verſäumt. Die verwegenen Rebellen dringen vor und beſetzen die Kajüte. Der Capitain und ſeine beiden Officiere ſind mit ihren Säbeln bis hinter den großen Maſt zurückgedrängt und haben den Mann am Steuer im Rücken.
Da wird es Tag! Wie mit einem Zauberſchlage reißt vor einer leichten Morgenbriſe der Wolkenſchleier auseinander, und die Sonne ſteigt glühendroth aus der See auf. Weithin iſt die Ausſicht offen, aber die Matroſen ſtehen bleich, mit ſchlotternden Knieen; auf
eine halbe Schußweite von ſich ſehen ſie den hochra⸗


