Teil eines Werkes 
1. Theil (1844)
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Donner mehrten ſich, und ein endloſer tropiſcher Regen ſtrömte wie aus tauſend Giesbächen herab.

Ein Ruf der Freude und des Dankes wird gehört. Eine Viertelſtunde lang ſtehen Alle, vor Wonne ſchauernd, in dieſem erquickenden Bade, dann aber greifen ſie inſtinctmäßig nach Gefäßen aller Art. Man trifft Vorkehrungen, das mit ſtets verſtärkter Gewalt herabſtrömende Waſſer aufzufangen, und die leeren Fäſſer werden ſämmtlich gefüllt. Raſch iſt die Arbeit gethan, und diejenigen, welche um einiger Waſſertropfen willen Rebellen und Mörder wurden, ſchwelgen jetzt im Ueberfluß und ſehen den erquickenden Regen gleichgültig in die ſalzige See laufen.

Da erhebt ſich der Wind; er fängt ſich in dem dicht⸗ gerefften Marsſegel. Das Schiff ſchwankt, es bewegt ſich vom Steuerbord nach Backbord zum erſten Male ſeit langen Wochen, und macht eine leichte Fahrt. Der erſte Steuermann hat ſich der Ruderpinne bemäch⸗ tigt, er bewegt ſie von Bord zu Bord und ruft mit unverhaltener Freude klar und helle:Steuerkraft im Schiff!

Hurrah! Hurrah! Hurrah! rufen die Männer des Fockmaſtes aus voller Bruſt, nicht daran denkend, daß dieſe Kühlte ſie zu der Stätte des Gerichtes führt.

Die Briſe bleibt gleichmäßig; ein Segel wird nach