Teil eines Werkes 
1. Theil (1844)
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Blutes vertilgt iſt. Dann treten ſie zu einer Berathung zuſammen.

„Das Beſte iſt,“ ſagt der Rädelsführer„wir denken uns, daß wir in den Bann des Seegeſpenſtes gerathen ſind und nicht wieder heraus können. Da wollen wir's ſo luſtig zu Ende bringen, als es irgend gehen will. Laßt uns vorerſt ein neues Faß Waſſer auf das Verdeck ſchroten, und dann ſeht nach dem Rum, damit wir einen erquickenden Tropfen dazu haben.“

Mit lautem Beifall wird dieſer Vorſchlag angenom⸗ men und bald hebt die Takel das erſehnte Waſſerfaß durch die Luken des Vorderdecks. Es iſt das letzte. Aber das kümmert die Rebellen nicht, iſt ihnen doch das Bedürfniß des Augenblickes befriedigt. Die Pumpe iſt hineingeſetzt, die Kanne bereit geſtellt, und man harrt nur des nach Rum ausgeſendeten Boten, um die„Mi⸗ ſchung eines ſteifen Grogs“ zu beginnen. Aber dieſer kommt voll Zorn zurück und meldet, daß aller Rum und Gin bis auf den letzten Tropfen verſchwunden iſt. Die Matroſen ſtoßen ein thieriſches Geheul des Zornes aus, und ihr Anführer ruft vor Wuth ſchäumend:„Das iſt Verrath an uns! Gebt Acht, wir haben der Kajüte die Arme zu loſe geſchnürt und ſie haben uns dieſen Streich geſpielt!“ Die Kajüte, ſagte der Rebell, er hatte nicht den Muth zu ſagen: Unſere Offieiere.