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Hand des Herrn ruht ſchwer auf uns! Wer weiß, durch weſſen Miſſethat dies Unglück über uns verhängt iſt. Folgt dem Beiſpiel Eurer Officiere und tragt Euer Schickſal mit Ergebung! Häuft Ihr aber das Maaß Eurer Frevel, ſo ſollt Ihr Euren Mann finden! Weg die Handſpaken! Werft die Meſſer von Euch und zurück vor den Fockmaſt!“
Aber die Aufregung iſt nicht ſo leicht zu beſchwich⸗ tigen; die glühende Hitze hat das Hirn der Unglückli⸗ chen angegriffen, ſie ſind dem Thiere ähnlicher, als dem Menſchen. Ein lautes, verworrenes Geſchrei erhebt ſich, nervigte Fäuſte ſchwingen die zuſammengerafften Waffen und ein eiſerner Marlpfriem ſauſt an dem Kopfe des Capitains hart vorbei.
„Das koſtet Dein Leben, O Brien ruft der Ca⸗ pitän, die Piſtolen abdrückend und der Irländer ſtürzt mit ſeinem Nachbar ſchwer verwundet zu Boden. Die beiden Steuerleute traten ſchützend zu dem Capitain.
Einen Augenblick lang ſind die verwegenen Rebellen zurückgeſchreckt; ſie ſtehen ſchweigend und unſchlüſſig. Aber das tiefe Stöhnen der Verwundeten ruft ſie zur Beſinnung zurück. Mit Wuthgeheul ſtürzen ſie ſich auf die drei Officiere, die auf das Schrecklichſte gemißhan⸗ delt und an Händen und Füßen gebunden, in das Zwiſchendeck geworfen werden.


