konnte, was ſie eigentlich wollten, rief Lars Anders: „Ich will's Euch ſagen; wir nehmen das Schild über der Hausthür weg und hängen ihn an deſſen Stelle. Der Kerl iſt plump und dick, wie ein Elephant, und hängt dort beſſer, als der gemalte!“
Ein lautes Gelächter des Beifalls erſcholl.„Gnade! Gnade!“ wimmerte der Wirth.
Als Lars Anders ſich einige Zeit an der Todesangſt ſeines Feindes geweidet hatte, ſagte er:„Du bitteſt um Gnade! Was kannſt Du thun, ſie zu verdienen?“
„Ich will Alles thun, was Ihr befehlt!“
„So falle auf Deine Kniee und bitte mir den Schimpf ab, den Du mir zugefügt haſt; gelobe auch zu gleicher Zeit, nie mehr einem Seemanne ſolche Dinge zu ſagen; bei Strafe des Hängens.“
Der knieende Wirth bat ab und gelobte.
„Ferner ſoll heute kein Menſch hier mehr einen rothen Heller bezahlen, es möge verzehrt werden, was da wolle, und Du ſollſt es ſelbſt mit freundlichen Mie⸗ nen umherreichen.“
Der Zitternde verſprach Alles. Er wollte ein Bett⸗ ler werden, aus Liebe zum Leben.
„Und zuletzt, wenn Alles verjubelt iſt, hat's mit dem goldenen Elephanten ein Ende. Zum Zeichen die⸗ ſes Beſchluſſes ſollſt Du ſelbſt Dein Wirthshausſchild


