viel zu fragen, und wenn ich mich mit dem Gott ſei bei uns! ſelbſt herum zauſen müßte. Da lachte er hell auf, und das Erſte, was er mir befahl, beſtand darin, daß ich mit ihm in die Kajüte hinuntergehen ſollte, um eine Pfeife zu rauchen und eine Flaſche Wein zu trinken. Wie wir nun miteinander zechten, und er bald einen Rauſch davon trug, denn er trank viel und haſtig, ſagte er mir alle ſeine Teufeleien, und daß ich ihm behülflich ſein müſſe, ſie auszuführen. Er traue dem Joſias nicht über den Weg, und es ſei ihm ganz recht, daß er vyn ſeiner Krankheit nicht wieder geneſen werde. Als ich ihn fragte, wie er deſſen ſo gewiß ſein könne, lachte er und meinte, das käme vielleicht daher, weil derſelbe aus einer verkehrten Flaſche der Lappdoſe (Schiffsapotheke) einige Tropfen erhalten habe. Er hatte dies ſo laut geſprochen, daß Joſias, der ſich in der nahen Steuermanns⸗Kammer vor Schmerzen krümmte, es gehört hatte. Trotz der Leiden, die er erduldete, ſchlug er eine ſchreckliche Lache auf, dann raffte er alle ſeine Kräfte zuſammen, ſprang von ſeinem Lager auf und kreiſchte:„Giftmiſcher! Du ſollſt mit mir! Alle ſollen es wiſſen!“ Und mit größter Eile lief er die Treppe hinauf, vor Wuth heulend:„Er hat mich vergiftet! Der Hund, der Euch Allen an's Leben will, hat mich vergiftet!“ Die Mannſchaft rottete ſich zu⸗
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