Teil eines Werkes 
1. Theil (1844)
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muß zu jener Stunde etwas Gefährliches in Deinem Herzen aufgewacht ſein.

Da kam mir zur rechten Stunde der Gedanke, dies ſei Gottes Finger, und ich beſchloß, mich fügſam zu zeigen, um mir ſein Vertrauen zu erwerben, und dann ſeine Plane vereiteln zu können. Ich ſagte alſo:Je nun, Capitain, es fehlt manches in einem Loggbuche, was nicht Jedermann leſen ſoll, und ich denke, ein Matroſe, der ſonſt ſeine Pflicht thut, hat nicht nöthig, zu offenbaren, was auf frühern Reiſen geſchehen ift.

Nein, Junge! entgegnete er raſch.Dies Alles geht mich gar nichts an. Deine Geheimniſſe kümmern mich nicht, aber Du biſt muthmaßlich ein ſchlauer Burſche und das käme mir gelegen. Du weißt, der Steuermann Joſias liegt nun ſchon ein Paar Tage lang in ſeiner Koje und kann nicht leben noch ſterben. Niemand iſt bei mir, der mir zur Hand geht, und ich brauche doch einen Gehülfen. Da wollte ich Dich zu mir in die Kajüte nehmen, Du ſollteſt von meinem Tiſche eſſen, von meinem Wein trinken, und wenn Du klug biſt, wenn Du Dich zu nehmen weißt, läßt ſich auch noch eine Hand voll ſpaniſche Thaler verdienen.

Da bat ich ſchnell Gott in meinem Herzen um Muth und Stärke, und ſagte dann ſehr erfreut, daß er über mich gebieten ſolle, ich würde gehorchen, ohne