Teil eines Werkes 
1. Theil (1844)
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Zwei Stunden lang hatte ich die Steuertaille regiert, und mehr auf die Paſſagiere, als auf den Compas ge⸗ ſehen, weßwegen das Schiff auch oft vom rechten Cours abgierte. Jetzt wurde ich abgelbſt, und ich ging an den Paſſagieren vorüber, nicht ohne einen freundlichen Gruß von Allen zu empfangen. Der Steuermann fragte mich höhniſch, wo ich es gelernt hätte, ſo allerliebſt zu katzenbuckeln; aber ich antwortete ihm nicht, ſondern ſagte zu mir ſelbſt:Und dieſe braven Menſchen, die ſo gut und lieb neben einander ſtehen, und ihr Lebe⸗ lang gewiß nicht das geringſte Böſe gethan haben, ſollen gemordet werden, und wir vielleicht Alle mit, um der boshaften Habſucht zweier Verbrecher willen, die ſo böſe Dinge gethan haben, daß ſich das Haar ſträubt, und das Blut zu Eis gerinnt? Nein, das kann Gott nicht zugeben, er wird es zu hindern wiſſen. Und wenn es wäre, daß er mich zu ſeinem Werk⸗ zeuge erſehen hätte, darum, weil er es fügte, daß ich Alles mit anhören mußte, ſo will ich ſein Gebot er⸗ füllen, und mich nicht abſchrecken laſſen. Solche gute Vorſätze faßte ich jenes Tages.

Eine lange Zeit verging nun, ohne daß ſich etwas Beſonderes ereignete. Die Leute hatten die Sandfäſſer und Steinkiſten längſt vergeſſen, oder ſie ſprachen doch nicht mehr davon; die Matroſen ſind leichtſinniges