Teil eines Werkes 
1. Theil (1844)
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los gegen die Menge und mußte ihren Hohn dulden. So ging es fort bis nach Hauſe. Mein Pflegevater glaubte, ich hätte den Aufruhr angezettelt, und wollte mich züchtigen. Er gab ſich erſt zufrieden, als ich ihm meine Goldſtücke zeigte und ſie mit ihm theilte.

Aber ſobald ich mich auf der Straße ſehen ließ, hörte ich den mir ſo widerwärtigen Ruf, und da ich nicht im Stande war, meine bittere Empfindlichkeit zu unterdrücken, reizte ich die Jungen noch immer mehr gegen mich auf. Einige Male machte ich von der Stärke meines Armes Gebrauch, und die Gemißhandelten liefen heulend und ſchreiend nach Hauſe. Dadurch nahm ich auch die Erwachſenen gegen mich ein und es währte nicht lange, daß Jedermann mir im Orte feindlich ge⸗ ſinnt war und die alten Weiber bei meinem Anblick ein Kreuz ſchlugen, als ob ich der leibhaftige Gott ſei bei uns geweſen wäre.

Da kam zur rechten Zeit ein Bote, der mir den Beſcheid ertheilte, daß ich mich an Bord des Hambur⸗ ger SchiffesRoſenbaum begeben ſollte, das von dem Capitain Falk kommandirt wurde. Ich nahm ſchnellen Abſchied von meinen Pflegeältern, und ging dann zu der Dame und ihrem kleinen Edmund, der mich gar

nicht von ſich laſſen wollte. Meine Wohlthäterin ſagte,

ſie habe für meine Ausſtattug geſorgt und ich würde