aus einer von den Prieſtern anerkannten Ehe
entſproſſen war, auch fur dieſe nicht—
— hegte, wie ſeine Bruͤder.
WVoluſianus ſaß noch vier Jahre lang auf
dem erzbiſchoͤflichen Stuhle von Tours. Die Be⸗ kehrung Chlodowichs, die er ſo ſehnlich gewünſcht und zu der er mitgewirkt hatte, wurde ihm nach⸗ theilig. Seine Intriguen mit dem Könige der⸗ Franken, um ihn in die Gegenden ſuͤdlich von der Loire zu locken, nach der Schlacht bei Tol⸗ biac im Jahr 496 erweckten endlich die Beſorg⸗ niß des Königs der Weſtgothen. Alarich II. ließ ihn zu Tours aufheben und nach Toulouſe, ſeiner Hauptſtadt, bringen, wo man ihn ſorgfäl⸗ tig im Auge behielt. Nachdem er von Neuem Beweiſe ſeiner Verrätherei gegeben, brachten ihn
die Weſtgothen an einen Ort, Namens Petroſa,
in der Grafſchaft Foir, wo ihm den 15ten der Kalenden des Februar der Kopf abgeſchlagen wurde, weil er ſich des Verbrechens der beleidig⸗ ten Majeſtät ſchuldig gemacht habe. Seine Aſche
wurde zwar von den Rechtgläubigen geſammelt,
und in der Baſilica von Saint⸗Vaſaire zu Foir,


