Teil eines Werkes 
2. Theil (1822)
Entstehung
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zwar einige Oeffnungen angebracht, um ſie zu erleuchten, allein Julia, welche ſich ihnen naͤherte, um zu ſehen, wo ſie ſich befinde, konnte durchaus nichts erkennen, denn der Mond war noch nicht aufgegangen und es herrſchte uͤberall die tiefſte Dunkelheit. Anſtatt den letzten Abſatz noch hin⸗ aufzuſteigen, der zu dem Haupteingange zu fuͤhren ſchien, ſchlug Venanz mit Julien einen kleinen

Gang zur Linken ein, der ſie zu einer verborge⸗ nen Treppe fuͤhrte, an deren obern Ende er mit den nemlichen Schluͤſſeln ein anderes Gemach oͤffnete, in das er Julien treten ließ.

Dieſes zwar kleine, aber doch ziemlich rein⸗ liche Gemach ſchien ehedem mit Eleganz meu⸗ blirt, ſeit langer Zeit aber nicht bewohnt gewe⸗ ſen zu ſeyn.

Ihr könnt hier ausruhen, ſagte Venanz zu Julienindem er ihr eine Art von Ruhebette zeigte, nehmt dieſe Kerze, und macht Euch hier mit Allem bekannt, Ihr werdet finden, was Ihr braucht, und Euch leicht uͤberzeugen, daß Ihr hier keine Gefahr lauft. In wenig Augen⸗ blicken muß ich Euch ohne Licht zurücklaſſen.