Teil eines Werkes 
2. Theil (1822)
Entstehung
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zu miſchen; ſie that ihr den Vorſchlag, ſie Ge⸗ bete zu lehren, und ſchien ſehr verwundert uber die Schnelligkeit, womit die Schuͤlerin das lernte, ſie eigentlich ſchon laͤngſt wußte.

Nachdem man mehr als drei Stunden in die⸗ ſen verſchiedenen religisſen Uebungen verbracht hatte, glaubte Julia, daß ſie nun auch von dem ſprechen dürfte, 1 was— am meiſten am Herzen lag.

Konnt Ihr mir denn nicht ſagen, pihi 6 gebracht werde? fragte ſie die Schweſter Con⸗ ſtanze.

Ich glaube, verſetzte dieſe, ich kann Euch un⸗ bedenklich eroffnen, daß wir uns nach der Einſie⸗ delei des erlauchten Bekenners, des Pater Senoch begeben. Drei bis vier fromme Frauen, die ſich ſeit mehreren Jahren der Verpflegung dieſes hei⸗ ligen Mannes annehmen, haben um Erlaubniß gebeten, eine kleine Geſellſchaft zu bilden, die mit unſerm Kloſter in Verbindung ſtehen ſoll, und ich begebe mich eben dahin auf Befehl der Aebtiſſin, um ſie in unſerer Regel zu unterweiſen.

Julia, welche nie von dem Pater Senoch hatte