Teil eines Werkes 
2. Theil (1822)
Entstehung
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Dankbarkeit zu bezeugen. Lamia ließ ſich dieſe Gelegenheit nicht entgehen, auf den Altären des Pan das Blut fließen zu laſſen, womit ſie ſo lange nicht benetzt worden waren. Allein indeß ſie ihren Sohn mit dem Gelde des Severus ausſandte, um bei den Hirten in der Nähe eine junge weiße Kuh zu kaufen, veranlaßte ſie den Grafen von Chartres, ihr Alles umſtaͤnd⸗ lich zu erzaͤhlen, was er zu Heſodunum geſehen, was er von dem Eudoxius nicht nur uͤber das lette Abentheuer, ſondern über Juliens ganzen Aufenthalt zu Noviligcum, ferner über die Aus⸗ fluͤge, die ſie ſchon vorher unternommen, uͤber die Viſion, die ſie in dem Schloſſe des Rutilia⸗ nus gehabt, woruͤber Lamia ungemein erſtaunt und betroffen ſchien, desgleichen uͤber das Be⸗ nehmen des Prieſters Martin, ſowohl bei der erſten Ankunft von Severus zu Noviliacum, als bei deſſen Ruͤckkehr mit Sylvien nach der Ca⸗ taſtrophe— erfahren hatte. Der Graf von Chartres konnte ſich nicht enthalten, ſeine Ver⸗ wunderung uͤber die Einſicht zu zeigen, welche Lamia in allen dieſen Fragen an den Tag legte,