ſer fuͤr den folgenden Tag und die folgende Nacht
ein erträglicheres Unterkommen finden könnte. Kaum graute der Tag, als ein anderes Fahr⸗ zeug die Leire herabſchwamm und in dem Hafen von Heſodunum landete; der Erſte, welcher aus demſelben ans Ufer ſtieg, war der Graſ Julius Severus. Unruhig uͤber Sulpitiens Zögerung,
deren Garderobe noch nicht in Stand geſetzt war,
uber die Umtriebe derer, welche Klotilden dem Chlodowich zur Gemahlin beſtimmten, und denen es auch gelungen war, die Empfindlichkeit des Koͤnigs der Franken gegen ihn zu erregen, weil er
ſeine Tochter nicht eher hatte eintreffen laſſen, Juliens Zuſammentreffen mit Felix fuͤrchtend, und
in einem Briefe von dieſer, der in ſeine Hände gekommen war, Ausdrucke findend, welche ihm den erſten Verdacht einer gegenſeitigen Neigung beigebracht hatten, war er ſchleunig ſelbſt von Soiſſons aufgebrochen, um ſeine Tochter zu ho⸗ len, und ſo kam er mitten in der Nacht zu No⸗ viliacum an. Juliens Abweſenheit und die von Felix, den er unterwegs nicht eingeholt hatte, und der doch
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