nach einem andern Ausgange der Höhle, oder nach einem Luftloche zu forſchen, deren es doch gewiß geben muͤſſe, damit Luft und Licht in die Tiefe dringen könne. Sie befahl ihnen, wenn ſie das Gluͤck haben ſollten, auf einen der Raͤuber zu ſto⸗ ßen, welche ſie im Verdachte dieſes Menſchenraubes hatte, keine Gewalt gegen ihn zu brauchen, auch keine Drohungen ſich zu erlauben, ſondern ſchnell ihm zu ſagen, daß Sylvia bereit ſey, ſeinen Ge⸗ fährten das Löſegeld für ihren Sohn zu zahlen und ſie keiner weitern Verfolgung auszuſetzen; daß es daher ihr eigener Vortheil ſey, die Gefangenen aufs ſchleunigſte wieder in Freiheit zu ſetzen. Syl⸗ viens Boten ſollten ihre Verſprechungen auch in die Höhle hinab erſchallen laſſen, wenn ſie nur irgendwo eine Oeffnung faͤnden, welche mit den Catacomben in Verbindung zu ſtehen ſchien. Sylvia und Eudoxius blieben nun wieder allein am Eingange der Höhle. Sylvia ſetzte ſich auf ein Felſenſtuͤck, das Haupt aufs Knie geſtutzt, und verſank in duͤſteres Schweigen; bisweilen erhob ſie die Blicke, welche faſt wild geworden waren, und richtete ſie bald auf die Hohle, bald auf das B2
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