Teil eines Werkes 
1. Theil (1822)
Entstehung
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ſagte: Er hat gewuͤnſcht, mich zu ſehen, ſein Wunſch werde erfullt; ich will nicht von hier ge⸗ hen, ohne ihn gehört zu haben, und ich mag die verhaßte Sulyitia nicht ehen, ehe ich ihn geſehen habe.

Stun ſchwankte zwiſchen 5 n ausbrickſchen Verlangen des Severus, gegen den ſie ſich ſelbſt durch die Pflicht der Gaſtfreundſchaft verbunden glaubte, und zwiſchen dem nicht minder beſtimm⸗ ten Verlangen ihres Sohnes. Sie wollte dem Schickſale wenigſtens die Entſcheidung ͤberlaſſen, und da Felir und Sulpitia wahrſcheinlich an dem naͤmlichen Tage eintreffen mußten, ſo wollte ſie die neuen Befehle des Severus etwarten, welche dieſe ihr uͤberbringen wuͤrde.

Nein! rief Julia, ſie ſoll mich nicht hier fin⸗

den. Wir wollen einen Ausflug machen in der Nachbarſchaft; wir wollen die Ruinen von Heſo⸗ dunum beſuchen, welche ſchon ſo lange der Ge⸗ genſtand unſerer Neugier geweſen ſind. Eudoxius und der Pater Martin mogen zuruͤckbleiben, um Sulpitien zu empfangen; ſie moͤgen ihr ſagen,

daß wir noch den nämlichen Tag zuruͤckkehren