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ihrem Incognito, doppelt ſchön durch ihre Beſcheidenheit. Aber ein Anerkenntniß ſoll ihr doch nicht fehlen. Folgen Sie meinem Beiſpiel, Mesdames. Ich eſſe dies auf ihr Wohl.“
„Wir eſſen mit!“ antworteten Alle, raſch zugreifend, womit der Inhalt der Schüſſel und die Feier des Abends zugleich erſchöpft waren.
Das von Finſterburg aus ſtrahlende Licht des freien Männerthums verbreitete ſeinen zündenden Strahl und warf auf die ritterlichen Helden von Hüttenau einen hellen Schein. Jeder von ihnen, ob Ehemann oder Jung⸗ geſelle, hatte etwas von einem Seil geſpürt, das, ähnlich dem des Groß⸗Inquiſitors, lang, doch unzerreißbar ſei. Wenn er es auch nicht ſah, fühlte er doch ab und zu deſſen feſſelnde Gewalt. Und nun galt es, ſich dieſer Laſt zu entledigen.
An der Spitze der Verſchwörer ſtand der Schützen⸗ Major, mit dem Beinamen der Prinzenretter, der verwe⸗ gene Bogenſenner mit dem gewichsten Schnauzbart auf der Oberlippe. Ihm folgte der klapperdürre Leipziger Magiſter Wendle, welcher als Rektor des Gymnaſinms der Hüttenauer Jugend das Typto einbläuete, wenn ſie ſich ungebührlich an das Amo wagten.
„Herrjes, Majorchen, da könnte ich bei der Gelegen⸗ heit recht ſcheen meine Baſe loswerden, was mer ganz recht wäre,“ fagte der Rektor, indem er ſich dem Freunde gegenüber an den Tiſch niederließ.„Das kleene ſakkra⸗
mentiſche Ding lacht immer, wie der pausbackige Poſau⸗
nenengel über der Orgel, aber eegentlich hat ſie doch nen Schelm im Nacken.“
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