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redete ihm freundlich zu und hielt ihn in der Thuͤr feſt, zu dieſem aber ſagte er:„Ich will keines Menſchen Frieden ſtoͤren, lebt wohl, an Margarethens Hochzeitstag komme ich wieder.“ Dies fagend ſchritt er von dan⸗ nen.
Wie es denn gewoͤhnlich iſt, daß etwas
Auſſerordentliches, welches ſich an kleinen
Orten begiebt, gar ſehr leicht zur Sprache kommt, ſo war ſolches auch hier der Fall. Einige Gäſte, welche im Krug verſammelt waren, erfuhren von dem alten Joſt, was ſich mit dem Fremden begeben hatte, und es dauerte nicht lange, ſo wußte man es uberall. Auch in des alten Hackerts Hauſe wurde es erzaͤhlt. Als Margarethe dieſes vernahm, wurde ſie ganz ſtill, endlich aber ſing ſie heftig an zu weinen, ging haͤnderingend im Hauſe umher und betrug ſich ganz jaͤmmerlich. Auf alle Fragen, weiche man an ſie richtete, 16*


