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ſie zum erſtenmal zum Liſche des Herrn ge⸗ gangen war. Dieſes war Jedermann aufge⸗ fallen und wußte Keiner den Grund dävon anzugeben, weshalb denn auch alle dähin uͤber⸗ einkamen, daß es dem Himmel gefallen habe, die Margarethe Blum, ſowohl dem Geiſte als dem Koͤrper nach zu einem vollkommenen Wunderwerk zu machen, auch ſagten die Leu⸗ te rings umher auf den Doͤrfern:„die Mar⸗ garethe hat's dem jungen Kuhnhart ange⸗ than, und guuͤlt ihn nun darum, weil Ke ihn nicht leiden kann.“
Der Krug zu Koͤnigslinde ſtand unfern vom Dorf, hart an der Heerſtraße, und ward ſehr viel und gern von ftemden Rei⸗ ſenden beſucht, den er lag, von herrlichen Fruchtbaͤumen umgeben, an einem kleinen See, und die Leute die ihn bewohnten, waren immer gar munter und geſptaͤchig⸗ Da fuͤgte es ſich einſt, daß, als der alte Joſt, der Wirth des Hauſes, im Schatten


