M
Allein Ihr, Herr Kuhnhart,“ fuhr ſie gegen dieſen gewendet fort,„kehrt zuruͤck in Eure Heimath und laßt ab von Eurem Gott miß⸗ fäͤlligen Betragen, denn ich ſage Euch, Ihr
ſtuͤrzet Euch ſonſt in große Angſt und Truͤb⸗
ſal⸗“ tn Kuhnhart aber, mit leivenſchaftlicher Liebe zu Margarethen erfuͤllt, wandte das Geſpraͤch ganz anders„bat ſie, doch alles alſo gehen zu laſſen, wie es gehe; ihm aber moͤge ſie doch ihre Liebe zuwenden, und indem ſie ſolches
thue, und ihm ihre Hand reiche, werde ſie
den Fehler wieder gut machen, den ſie fruͤher begangen, als ſie den Anton abgewieſen habe⸗
Als Margarethe ſolche Reden vernahm, ward ſie gar ſehr erboßt und fuhr gar hef⸗
tig fort:„So habt es denn, was Ihr haben
wollt, und was Ihr von mir bittet, das will ich Euch zu ſeiner Zeit gewaͤhren, aber nicht Euch zum Lohn, ſondern zur wohlverdienten Strafe.“


