236
und ſollt dies unſelige Vorhaben nicht ausfuh⸗ ren, denn ich ſage Euch, Anton wird wieder⸗ kehren und ſein Leben in ſeinem Vaterlande beſchließen.“
Die Herren vom Gericht wußten nicht, was ſie ſagen ſollten, und ſahen ſich einander an, der alte Foͤrſter aber trat dazwiſchen und ſprach:„Ihr lieben Herren wollet nicht auf das Gerede dieſes Maͤdchens hoͤren, es iſt die Margarethe Blum, von deren ſeltſamen Be⸗ ginnen Ihr wohl ſchon manches werdet gehoͤrt haben. Wollt Euch deshalb in der Ausübung Eures Geſchaͤftes nicht ſtoren laſſen. Ihr aber,“— ſuhr er zu Margarethen gewendet fort,—„gehet, und beruhigt Euch bei dem einen Ungluͤck, welches Ihr meinem Hauſe zu— gefuͤgt habt, und laßt uns allein.“
„So ſei es denn,“ ſagte Margarethe, „wenn Ihr es nicht anders wollt. Ich will nur hoffen, daß Euch Eure jetzige Ausſnat nicht dereinſt ſchlimme Fruchte tragen möge.


