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ben war verſchwunden.
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Si
beruhigen vermochte. Der Arzt aber, der Jerta nur 8 5
kurze Zeit ſah und wenig mit ihr ſprach, hatte doch einen tiefen Blick in ihr Inneres gethan und ſagte:
„Was fragt Ihr viel? Iſt ſie nicht die Geliebte des jungen Capitains? Wo ſoll ſie anders ſein, als bei ihm?“
Dieſe Worte brachten den verſchiedenartigſten Ein⸗ druck hervor. Skuld verſtummte. Sie fühlte, daß es nicht anders ſein konnte. Der alte Herr un⸗ gläubig mit dem Kopfe und fragte:
„Wie ſollte das nur möglich ſein?“
Ole Neen aber unterbrach ſeinen Herrn mit den Worten:
„Es iſt nicht wahr. Ich ſelbſt habe unſer Boot mit der doppelten Kette ſo feſt angeſchloſſen, daß di kleinen Jungfernfingern es nicht losmachen können. Und ſelbſt dann, wenn es geſchähe, wie ſollte ſie das ſchwere Boot regieren, da ich die Ruder und das Steuer unter
Verſchluß habe?“
„Das habt Ihr!“ entgegnete der Arzt.„Aber meine Jolle liegt frei am Strande und eine Jungfrau ihrer Art mag es wohl wagen, ſich darin der Wuth der Ele⸗ mente preiszugeben.“
Darauf erwiderte Keiner etwas. Allein wie auf ein gegebenes Zeichen gingen ſie zugleich nach dem Strande, der Stelle zu, wo der Arzt landete. Die Jolle deſſel⸗


