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krampfhaften Zuckungen zu Boden. Man brachte die Bewußtloſe in ihre Kammer.
Von dem Augenblicke an, da die Schiffe vor Anker gingen, veränderte ſich das Wetter auf eine merkwürdige Art. Es fror noch ſtärker, aber der Himmel bezog ſich. Der Wind hörte auf und eine dichte Schneemaſſe fiel herab. Um bei einem plötzlichen Eistreiben das einzige vorhandene Boot vor jeder Gefahr zu ſichern, hatte Ole Neen dies in eine verdeckte Bucht gebracht und mit Ket⸗ ten angeſchloſſen. Der Verkehr mit den Schiffen war aufgehoben und die Bewohner des Sarges waren, allem Anſcheine nach, für die Dauer des Winters, nur auf ſich angewieſen. Jerta kam nicht zum Vorſchein. Skuld berichtete, daß ſie, ſeitdem die Ohnmacht gewichen, un⸗ beweglich auf ihrem Lager ſitze und vor ſich hinbrüte, ohne auf einen Zuſpruch zu hören. Die Freundin hatte keine Ahnung davon, welche Gedanken in der Seele der ſo hart geprüften Jungfrau reiften.
Abermals war ein Tag verſtrichen. Schon ſchwamm die See mit Eisſtücken; ſie war nahe daran, unfahrbar zu werden. Da böſte ſich von der Breitſeite der Brigg eine leichte Jolle und ſteuerte der Klippe zu. Es war der Arzt, der freiwillig auf den Kauffahrer übergetreten war. Der Quarantaine⸗Voigt kam ihm entgegen.
„Ich bringe Euch keine Hoffnung,“ ſagte der Arzt. „Meine Kunſt iſt fruchtlos. Ich vermag die Gewalt des Fiebers nicht zu brechen.“


