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ſchlepptet und mit Gottes Hülfe gelingt es mir vielleicht, den böſen Geiſt aus Eurer Brigg zu bannen.“
„Und wenn nicht?“ fragte Osrick, von einem Gefühl banger Ahnung ergriffen.
„Dann unterliegen wir mit dem tröſtenden Bewußt⸗ ſein, auf alle Weiſe unſere Pflicht gethan zu haben,“ ſagte der Arzt und beſtieg mit dem Capitain die Jolle. Sechs von den königlichen Matroſen hatten ſich freiwillig erboten, die beiden Männer zu begleiten, um die ge⸗ ſchwächte Beſatzung zu verſtärken. Sie waren ſofort be⸗ urlaubt worden.
Unter dem Geleite der ſechs bewaffneten Seeleute betrat Osrick das Verdeck. Der Bootsmann und der Zimmermann wurden ergriffen und in das Kabelgat ge⸗ worfen. Von den Matroſen waren nur noch drei ge⸗ ſund, die übrigen lagen in ihren Hängematten und ſchüt⸗ telten ſich im Fieber. Der Arzt war ſofort bei ihnen und begann ſein trauriges Geſchäft. Osrick hielt den zitternden Matroſen eine ſcharfe Anſprache und warnte ſie, ſich auch nur mit einer Miene gegen ſeine Befehle aufzulehnen. Den Steuermann befreite er aus ſeinem Gefängniß und nach einer Stunde herrſchte die altge⸗ wohnte Ordnung. Die Brigg ſegelte vor einer leid⸗ lichen Briſe den Cours der Corvette, indem ſie deren Kielwaſſer entlang ſteuerte.


