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Es ward tiefe Nacht draußen. Die Jolle, welche hinderte, daß man ihn von oben herab bemerkte, wenn er den Kopf aus einem der Fenſter ſteckte, ſchnitt auch ihm jede Ausſicht nach oben ab. Er ſah nichts, als das Schäumen des Waſſers um die Hacke des Steuers und das Blinken der See im Kielwaſſer. Auf dem Verdecke war Alles ſo ſtill, als ob die ſtrengſte Subordination am Bord herrſchte. Die Rebellen hatten den Steuer⸗ mann gezwungen, ihnen den Cvurs anzugeben, der nach dem nächſten Lande führte und dieſer, um Mißhandlun⸗ gen zu entgehen, hatte es gethan. Er hoffte, man werde ihn darauf freilaſſen und er ſich dem Capitain nähern können. Aber er verrechnete ſich. Man hatte ein ſcharfes Auge auf ihn.
Der Mann am Steuer ward abgelöſt und gab ſeinem Nachfolger den Cours an. Capitain Osrick hörte es. Darauf ward es wieder ſtill. Plötzlich ſchlug ein herz⸗ zerreißendes Kreiſchen an ſein Ohr. Es ward hin und her gerannt. Dann ward es wieder ſtill und erſt nach einer Pauſe vernahm man außenbords einen dumpfen Schall.
„Ein neues Opfer iſt gefallen!“ fagte der Capitain Osrick vor ſich hin.„Ich muß aus dieſem Gefängniſſe entkommen, auf welche Weiſe es immer ſei.“
Und, ſich ermannend, begann er auch das letzte Fenſter zu öffnen.—
Das erſte Morgengrauen brach durch die
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