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Gefahr im Verzuge. Noch zwei Tage verſtreichen, wäh⸗ rend welcher die Papiere in Ordnung gebracht und die Lücken in der Proviantkammer ergänzt, die Waſſerfäſſer
₰ gefüllt werden. Die Brigg iſt ſegelklar und der Hafen⸗
meiſter begiebt ſich an Bord. Aufrecht ſteht Jeder bei ſeinem Werk und wartet der Ordre vom Halbdeck;— der erſte Offizier ſteht am Steuerbord und hält ſeinen Lugaus nach dem Lande.
Von dort kommt das Conſular⸗Boot mit dem königlichen Wimpel. Der Conſul geleitet den jungen Capitain ſelbſt an Bord. Und kaum hat dieſer das Verdeck betreten, als der Anker auf und nieder gewunden wird und die Segel von den Raaen fallen. Die Marsſegel werden gehißt; die Schooten der Unterſegel fallen vor und durch die Mündung des Meles ſteuert die Brigg in den Meer⸗ buſen von Smyrna hinaus.
Faſt eine Woche iſt die Brigg draußen. Die Strecke, welche ſie zurücklegte, iſt eine geringe. Während der er⸗ ſten Tage briſete es friſch und der ſilberne Schaum rauſchte zu beiden Seiten des Buges hin. Aber nach dem vierten Etmal ſchralte der Wind. Er ward ſchwä⸗ cher und füllte nur noch die leichten Oberſegel, während die ſchweren Unterſegel zeitweiſe aufbauchten und dann klatſchend an den Maſt zurückſchlugen.
Ein Leichtmatroſe ſtand auf der Ankerwinde und pfiff.„


