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mit tauſend roſigen Hoffnungsträumen ſeiner neuen Be⸗ ſtimmung entgegen.
Jerta ſaß auf einer Steinbank, die auf der äußerſten Spitze des Gartens errichtet war. Neben ihr ſtand Skuld, eine blühende, junge Nordländerin. Sie war mehr Geſpielin, als Dienerin. Die Blicke der jungen Herrin ſchweiften längs dem Horizont. Sie beugte ſich vornüber und die Geſpielin zog ſie erſchrocken zurück und rief:
„Siehſt Du nicht die Brandung unter Dir? Wie leicht faßt Dich ein Schwindel und Du ſtürzeſt hinab in die Tiefe.“
„Fürchteſt Du Dich vor der brandenden See und biſt eine Tochter des Nordens?“ fragte Jerta lachend. „Ich bin im Süden geboren, wo die goldenen Aepfel an immergrünen Bäumen reifen, und fürchte ſie nicht. Sie iſt mir von Jugend auf tren geweſen und hat mich oft auf ihren Wellen gewiegt. Sie wird auch jetzt meine Bitten erhören und mir meinen Osrick bringen.“
„Sie wird es,“ antwortete Skuld.„Aber ſie thut es erſt dann, wenn ſie ihn mit ihren Armen zu faſſen vermag. Wer weiß, wo der Ruheloſe jetzt weilt; woran er denkt und was er treibt. Die Menſchen werden an⸗ ders, wenn ſie es zu etwas bringen und Osrick iſt ein vornehmer Capitain geworden.“
„Ich bin Dir böſe, weil Du mir den Freund ver⸗ dächtigen willſt,“ ſagte Jerta und eine Wolke des Un⸗


