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und ſchwur, er werde die ungerathene Dirne ſchon zu finden wiſſen.
Aber er fand Niemand; weder die Dirne, noch den⸗ jenigen, der ihr zur Flucht behülflich war. Sie blieb verſchollen und, wie ihr Liebſter, ſchwand ſie allmählich aus dem Gedächtniß der Menſchen.
In dem Schifferhauſe zum goldenen Anker, welches in der großen, allbekannten Seeſtadt auf der Spitze des Hafendammes liegt, war eine lebhafte Bewegung. Von dem Signalthurme her kam die Nachricht, daß die „Nummer Sieben“ im Anſegeln begriffen ſei. Die Nummer Sieben aber bezeichnete das Vollſchiff„Fortuna“ ge⸗ führt vom Capitain Dirk Heick. Dieſes Schiff war erſt vor fünf Monaten nach dem däniſchen Weſtindien, mit einer koſtbaren Ladung befrachtet, in See gegangen. Und jetzt ſollte es ſchon zurück ſein, ohne die geringſte Havarie und ohne einen Verluſt an Mannſchaft gehabt zu haben. Es konnte nicht ſein. und doch war es ſo. Der Lootſen⸗ Commandeur hatte es geſagt und der Hafenmeiſter be⸗ ſtätigte es. Man brauchte nur vor die Thür zu treten, um die„Fortuna“ binnen holen zu ſehen und zu gewah⸗ ren, daß der Capitain die Staatsſchaluppe beſtieg, um
der Rhederei von dem Ses ſeiner Reiſe Bericht zu erſtatten.


