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„Für einen frieſiſchen Mann und die Seinen hat der Vater geſagt. So meine ich es auch. Es wird eine geraume Zeit dauern, bevor ich mich am eignen Heerde niederlaſſen darf, aber ich denke gern daran. Und dann halte ich mich an das Wort, was unſer guter Paſtor neulich ſagte.“
„Was hat der Herr Paſtor geſagt?“
„Jedes Ding hat ſeine Zeit, ſagte er zu mir. Das Saamenkorn, welches in die Erde geſenkt wird, wächſt nicht in derſelben Stunde zum Baume heran. Es keimt nur allmählich, aber dann auch um ſo kräftiger. Darf ich Ihm zum Abſchiede noch etwas ſagen, Vater?“
„Ein offnes Werk braucht nicht umkleidet zu werden. Nur das Nichtswürdige verſucht Winkelzüge zu machen. Ich fürchte, Dirk Heick, was Du mir ſagen willſt, iſt nicht viel nütze, da Du mit der Kelle um den Brei herum gehſt, ſtatt ihn aufzuſchüſſeln.“
„Mir iſt wunderlich zu Sinn, Vater. All mein Hoffen habe ich auf unſers Nachbars Tochter, auf Inken Bork geſetzt.“
„Daraus wird nichts!“ entgegnete der Vater hart. „Ich will es nicht haben.“.
„Durchaus nicht?“ fragte der Sohn zitternd.„So will Er auch nicht haben, daß ich glücklich werde; und Er will mir auch nicht ſagen, warum ich die Dirne nicht kriegen ſoll?“
„Wenn der Vater ſagt, ſo ſoll es ſein, hat der Sohn


