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Eurer Burg halten und thun, was dieſer an⸗
ordnet zu Euerm Seelenfriedden. Aber wehe Euch, ſiebenmal wehe! wenn ſich das Hei⸗
denthum bei Euch noch ſo haͤlt wie geſtern und heute!“
Mit Thraͤnen in den Augen ertheilte hierauf der Greis Allen, die in der Burg wa⸗ ren, ſeinen Segen und ſchied von dieſen, ohne die mindeſte Speiſe anzunehmen.—„Das war eine ſcharfe Predigt, Herr!“ ſagte der Burgwart.„Halt's Maul, Du Affe und gehe auf Deinen Poſten, Du Eſel!“ war der Beſcheid. Alle hatten ſich den ganzen Tag uber faſt in einem unterirdiſchen Gewoͤlbe ver⸗ borgen, denn Niemand durfte in Gegenwart des erzuͤrnten Burgherrn ein lautes Wort re⸗ den.„Willſt Du denn den Bau bald be⸗ ginnen, lieber Siegwart?“ fragte Brun⸗ hilde, des Burgherrn zaͤrtliche Gattin. „Bauen muß ich, aber wann? das kann ich noch nicht beſtimmen und einen Mann, der das Beten verſteht, werden wir auch wohl


