Teil eines Werkes 
1. Band (1838)
Entstehung
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218 den Pater gebildet hatte. Endlich erſchien Siegwart ſelbſt auf dem Hofe, beugte ſich demuͤthig vor ihm, kuͤßte ihn hierauf und fuhrte ihn in's Innere der Burg ein.Edler Herr! hob endlich der Greis an,es trieb mich zu Euch das ſehnſuͤchtige Verlangen, zu erfahren, ob Ihr mit Euerm Weibe auch noch den Pfad nach dem Himmel wandelt, ob Ihr die Stuͤcke des Heils haltet und im Geiſt und in der Wahrheit den großen Gott anbe⸗ tet. Aber leider doch der Herr vergebe Euch nach ſeiner unendlichen Barmherzigkeit Eure Suͤnden leider habe ichſſchon in Er⸗

fahrung gebracht, daß Ihr der chriſtlichen

Lehre gar nicht mehr gedenket. Welch' ein undankbarer Sohn ſeid Ihr! noch nicht ein⸗ mal ein Kirchlein habt Ihr erbauet, haltet keinen Seelſorger in Euerm Schloſſe, ſagt, wohin ze.

denkt Ihr nebſt Euerm hoffaͤhrtigen Weibe? Sd

ich wiederkomme in zwoͤlf Monden, ſollt Ihr ein

Bethaus aufgefuͤhrt und einen Prieſter auf