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unaufloslichen Ehebunde reichen durfte;— damit nun— wie der Gerichtsamtmann ſich ernſt ausdruckte, endlich einmal dem ihm ſo verhaßten Durcheinanderrennen der Freier und Freiwerber ein Ende gemacht wuͤrde. Stein⸗ gold hatte aus lauterer Liebe die reizende Helene zur Lebensgefaͤhrtin ſich erkoren; dieſe ihn mehr aus Prachtliebe, als aus wahrer herzlicher Neigung zum Gatten genommen. So konnte es nicht fehlen, daß Helene, da ſie durch den immer ſichtbarer werdenden Geiz ihres Gemahles in ihren Erwartungen ſich getaͤuſcht fand, bald ihre Wahl bereuend, kein wahrhaft gluͤckliches Leben genoß. Aus dieſer Urſache beguͤnſtigte man nun den Maler Lich⸗ tung, beſonders da es unzweideutig war, daß er und Laurentia einander im Temperament aͤhnlich ſeien und beide einander aufrichtig lieb⸗ ten. Der Vater meinte freilich, daß dieſer gute Mann doch wohl ein wenig zu arm ſei, indeß, da man allerdings Hoffnung habe, daß er naͤchſtens bei Hofe eine Anſtellung erhalten


