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Frau Feſſelring.„Im Ernſte, ja wahr⸗ haftig!“ entgegnete er und wollte mehr ſagen, allein jetzt trat Traugott mit den Buͤchern unterm Arme in die Stube ein, gruͤßte den Herrn Doctor hoͤflich und legte ſeine Buͤcher ab.„Traugott!“ redete ihn der Vater an, „wir ſprachen ſo eben von Dir; geſtehe offenherzig, zu welchem Berufe haͤtteſt Du wohl am meiſten Luſt?“„Zu Allem, nur nicht zu Deiner Profeſſion, Vater!“„Das ſollſt Du auch nicht, mein Kind!“ beruhigte die Mutter.„Was moͤchteſt Du aber gern lernen?“ fragte ſie, ihm die Wangen ſtrei⸗ chelnd.„Ein Schulmeiſter—“ war die Ant⸗ wort,„doch, ſetzte er hinzu,„wenn Ihr nichts dawider habt.„Allerdings haben wir etwas und zwar recht viel dawider; dafuͤr magſt Du denn doch lieber ein Maurer wer⸗ den. Aber ein Prediger—“„Ach—!“ dehnte die einſylbige Erwiderung des Kna⸗ ben. Da fiel der Doctor hurtig ein:„Ein Apotheker, ein Apotheker, Kleiner, das iſt ein


