Teil eines Werkes 
2. Band (1838)
Entstehung
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tigſte jedoch, mit 4 Schimmeln beſpannt, hielt vor dem goldenen Karpfen, um die beiden Brüder Lichtung abzuholen. Steinegk und deſſen Gattin hatten ſelbſt einen ſchoͤnen Wagen und Pferde, ſie koͤnnten und wuͤrden ſich deſſen vielleicht lieber bedienen, meinte Fortunette, und unterließ es folglich, ihnen einen ſolchen zu ſchicken. Hierdurch glaubten ſie ſich beleidigt, und außerdem dadurch ge⸗ krnkt, daß Bertha auf die Bitten Lau⸗ rentia's und deren Bruders mit dieſen ge⸗ reiſ't war, was ſie ihr freilich nicht geradezu verweigert hatten, beſchloſſen ſie, diesmal zu Hauſe zu bleiben, einen Boten zu Fortu⸗ nette zu ſenden und ſich durch denſelben bei ihr haͤuslicher und Feldgeſchaͤfte halber entſchuldigen zu laſſen.

Jubelnd und frohlockend kamen die Ein⸗ geladenen, außer Steinegk's, zu Wonnefeld an, etwas fruher als die Bruͤder Lichtung die Städter. Hoch ſchlugen die jungen Her⸗ zen dem entgegen, was ihrer hier wartete. Aber wie oͤffneten ſich die Augen ſo weit bei Jung und Alt, als Fraͤulein Fortunette ihnen in zwar ſchoͤner, aber doch ſchlichter Kleidung entgegen trat, und man ſtatt eines aufgeputzten Palais nur ein zierliches Wohnhaus fand! Im Innern deſſelben war keine Pracht, nur Ordnung, Reinüichkeit und Geſchmack in Einrichtung des Möblements anzutreffen. Ei, mein Fräulein, ſagte nach der allſeiti⸗