Teil eines Werkes 
2. Band (1838)
Entstehung
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Thraͤne fiel auf ihren Buſen herab eine Freudenthraͤne war es, denn ſie erkannte ih⸗ res Fuͤrſten Stimme und wußte nun ſogleich was mit dem Ausdrucke des gemeinen Le⸗ bens es buͤndig zu bezeichnen was die Glocke geſchlagen habe.Kinder! rief ſie geruhrt ihren lieben Gaͤſten zu,gebt Euch Alle zufrieden! nicht feindliche Krieger haben uns umringt, nein, die allerbeſten und ge⸗ treueſten Freunde haben uns wie in ihr Herz eingeſchloſfen. Kinder, hebt die gefullten Glaͤſer hoch, ſtimmt mit ein in meiner Seele Wunſch, daß lange und herrlich, mit dem theuerſten Segen gekroͤnt, die Durchlauchten Fuͤrſten leben! und ſie gab ein Zeichen, da ſchmetterten die Trompeten und der Pauken Getoͤn erfuͤllte alle Raͤume des Hauſes und aller Unterthanen Mund in und außer dem Gaſthofe, im Saale und auf dem Plane ſtröͤmte über von jauchzenden Gluͤckwuͤnſchen. Waͤhrend dem hatte ſich Fortunette raſch hinaus begeben, um den hohen Goͤnner ein⸗ zufuͤhren. Er kam, empfangen von unbe⸗ ſchreiblich enthuſiaſtiſchem Vivatrufen. Jetzt trat eine faſt geheiligte Stille ein, denn der geliebte Fuͤrſt und Herr ſchien reden zu wol⸗ len. Dem war wirklich ſo, wie ſich nicht anders erwarten ließ. Nachdem er dem Fräulein Gluck gewuͤnſcht und viel Artiges geſagt hatte, wendete er ſich mit ſeinen Gluͤck⸗

6 wuͤnſchen auch an die huldreich beguͤnſtigten

Perſonen, empfing deren herzliche Dankworte