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Sanfte Waͤrme ergoß ſich von der mil⸗ den Sonne auf die gruͤnenden Fluren und Auen; liebliche Toͤne floͤteten die Schalmeien auf den belebten Triften, in hoͤhern Regionen ſang die harmloſe Lerche ihr munteres Lied, und Anmuth ſpendeten der ganzen Natur des Aprils erſte Tage. Schon campirten fort⸗ waͤhrend die Schafheerden im Freien, die Wohnungen des Landmanns fuͤr Menſchen und Vieh waren faſt leerz; der Fruͤhling in ſeiner ſchoͤnſten Glorie hatte bereits ſich nie⸗ dergelaſſen. Mit zufriedenem Lächeln betrach⸗ tete der Gutsbeſitzer ſeine Felder und rech⸗ nete auf ein reiches Jahr, uͤberſchlug im vor⸗ aus die Capitale, die er wieder werde auf Zinſen austhun koͤnnen, oder welche Summe er vom Ertrage ſeiner Ernte, ſo Gott wolle, werde abzutragen im Stande ſein. Auch dem Hkonomen Steinegk war das ſchoͤne Lenz⸗ wetter zu einladend, als daß er ſich nicht


