Lichtung ein und es erfolgte eine Art Be⸗ wußtloſigkeit, da oͤffnet ſich die Kerkerthuͤr ſo leiſe, daß Lichtung gar nicht darauf geach⸗ tet haben wuͤrde, waͤre nicht ein Lichtſchim⸗ mer hereingedrungen.„Halte ſich Jeder fern von mir, ich mag keinen Menſchen ſehen, weder beim Sonnenlichte, noch beim Scheine einer Kerze!“ ruft der Maler dem Eintreten⸗ den entgegen, der ſich aber dem Gefeſſelten nichts deſto weniger nähert. Auf den Bericht des Tribunals hatte nämlich Furſt Ferdinand, der ſich beſon⸗ ders fur den Maler intereſſirte, den Gerichts⸗ amtmann Feſſelring zu ſich kommen laſ⸗ ſen, hatte dieſen um Lichtung's Familie, um ſeine Schickſale und ſein Betragen be⸗ fragt und von dieſem erfahren, daß Georg Lichtung der Sohn des Paul Lichtung
ſei, der lange Zeit hindurch allerlei kleine
Verrichtungen vor und waͤhrend der theatra⸗ liſchen Vorſtellungen in der Reſidenz und an verſchiedenen andern Orten beſorgt, uͤbrigens,


