244 Valentin Vor
fuhr ſich dann mit der Hand mehrere Male uͤber die Augen und ſagte kopfſchuͤttelnd;
»Nein nein... nein! Du biſt es nicht. Laß mich nach Hauſe gehn!... nach Hauſe..1„
»Ich will mit Ihnen gehen,« ſagte Valentin.„Wo wohnen Sie?«
»Ich habe es ſchon einmal geſagt. Laßt mich gehn— Ich laſſe mich nicht feſthalten. Ihr könnt es nicht bewei⸗ ſen, ſage ich Euch.. Ha, ha, ha! Ihr habt keinen Be⸗ weis. Ich laſſe mich nicht feſthalten!«
Ploͤtzlich riß er ſich von Valentin los, und ſprang da⸗ von, indem er fortwährend wilde Worte mit ſich ſelbſt ſprach und dann und wann ein wahnſinniges Gelächter ausſtieß.
Valentin wußte nicht, was er thun ſollte. Sollte er der Polizei davon Anzeige machen, oder ihm folgen? Er hatte vom Nachhauſegehn geſprochen... vielleicht war er auf dem Wege dahin. Valentin wußte nicht, wo er wohnte, und beſchloß, ihn ungehindert gehen zu laſſen, ohne ihn jedoch aus den Augen zu verlieren, bis er ihn in irgend ein Haus eintreten ſähe. Er hielt ſich daher immer einige Schritte hinter ihm, mußte zu dem Zwecke jedoch anfangs ſo raſch laufen; als er nur konnte, denn bei Waſter's


