Teil eines Werkes 
Neunter Theil (1833) Cymbeline
Entstehung
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32 Cymbeline, A. II.

olgt uns und Eurer Mutter; Ihr ſeyd nothi In Gegenwart des Römers.— Komit, ewalin.

(Cymbeline, Königin, Vote und Edelleute gehen ab.)

Clot. Iſt ſie ſchon auf, ſo will ich mit ihr ſprechen; Wo nicht, ſo ſchlaf' und traͤume ſie.— Heda!— (er klopft an.) Stets hat ſie ihre Frau'n um ſich: Wie waͤr's Salbt' ich die Hand der einen? Gold iſts ja, Das Zutritt kauft; ſehr oft; ja, es beſticht Dianens Foͤrſter, daß ſie ſelbſt das Wild Dem Dieb entgegen treiben; Gold iſt's ja, Was Brave mordet, und den Raͤuber ſchuͤtzt; Ja, manchmal Dieb und Redlich bringt zum Galgen! Was kanns nicht ſchaffen und vernichten? mir Soll's eine ihrer Frau'n zum Anwald machenz Ich ſelbſt verſteh' das Ding noch nicht ſo recht⸗ Iſt niemand da!(er klopft.) cine Kammerfrau ttitt auf.) Rammerfr. Wer klopft? Clot. Ein Edelmannt Rammerfr. Nichts mehr? CClot. Ja, einer Edeldame Sohn. Rammerfr. Und das iſt mehr als mancher ruͤhmen kann Schneider ihm ſo hoch kommt als der Eure:

as iſt denn meinem gnaͤd'gen Herrn gefallig? Clot. Eu'r gnaͤdges Fraͤulein da: Iſt ſie bereit? Rammerfr. O ja, aus ihrem Zimmer nicht zu gehn. Clot. Da habt Ihr Gold, verkauft mir Eure Liebe. Rammerfr. Wie! Euch zu licben? oder andern nur Mit Liebe von Euch ſprechen?— Die Prinzeß— (Fmogen tritt auf.) Clot. Guten Morgen, ſchönſte Schweſter:— Eure Hand⸗ Imog. Guten Morgen, Prinz 5 3 kauft mit zu vitl uͤhe Euch Unruh' nur; der Dank, den ich Euch gebe, Iſt das Geſtändniß, daß ich arm an Dank, ihn Nicht miſſen kann. Ciot. Stets, ſchwor ich, lieb' ich Euch⸗

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