Teil eines Werkes 
Siebenter Theil (1832) Ende gut, alles gut
Entstehung
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Sz. 1. Troilus und Creſſida. 331

Dort wolln wir Tafel halten; und hernach Wie Hectors Muß' und Eure Gaſtlichkeit Zuſammentrifft, bewirthet ihn dann einzeln. Run laßt die Pauken, laßt Trompeten ſchallen, Willkommen ſey der Troerfurſt uns Allen.

(Sie gehn ab. Es bleiben Troilus und ulyſſes.)

Troil. Ich bitt Euch, Fuͤrſt Uyſſes, gebt mir Kunde In welchem Theil des Lagers Calchas weilt. Ulyſſ. In Menelaus Zelt, mein edler Prinz: Dort ſpeiſet Diomed mit ihm zu Nacht, Der nicht an Erde mehr noch Himmel denkt, nd ganz von Lieb entflammt und Augen hat Fuͤr Fraͤulein Creſſida. Troil. Erzeigt Ihr mir die Huld, mein werther Fuͤrſt, Wann wir verlaſſen Agamemnons Zelt, Mich hinzufuͤhren? Ulyſſ. Schaltet uͤber mich⸗ Gleich freundlich ſagt, mein Prinz, in welchem Ruf Hielt Troja dieſe Schoͤne? Weint ihr dort Kein Liebſter nach?— Troil. O Fuͤrſt, wer ruͤhmend prahlt mit ſeinen Wunden, Verdienet Spott. Gehn wir zuſammen, Herr? Sie liebt' und ward geliebt, und wirds noch heute, Doch neid'ſchem Gluͤck ward Liebe ſtets zur Beute.

Cer geht ab.)