Teil eines Werkes 
Siebenter Theil (1832) Ende gut, alles gut
Entstehung
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224„ Troilus und Ereſſida. A. IV.

Wen. Ei, ſo abzuziehn! Patr. Paris und ich, wir kuͤſſen ſtets fuͤr ihn. Men. Erlaubt mir; meinen Kuß wrill ich nicht miſſen. Creſſ. So ſagt, empfangt Ibr„ oder nehmt im Kuͤſſen? Men. Ich nehm' und geb' im Kuſſe. Creſſ. Dann vergoͤnnt: Ihr nehmt Euch beſſern, als Ihr geben koͤnnt; Drum keinen Kuß. Men. Ich zahl' Euch Augeld⸗ geb' Euch drei fuͤr Einen! Creſſ. Von einem halben Manne nehm' ich keinen. Wen. Ein halber? und wo waͤr' die andre Haͤlfte? Creſſ. Die hat Prinz Paris laͤngſt ſich eingefangen, Als Er mit Eurer Frau davon gegangen. Men. Ihr ſchnippt mir an die Stirn! Creſſ. O nein, fuͤrwahr! Ulyſſ. Wie braͤcht Eur Händchen ſeinem Horn Gefahr? Darf ich um einen Kuß Euch bitten, Schoͤne? Creſſ. Ihr duͤrft! Uſyſſ. Gern haͤtt' ich einen! Creſſ. Nun, ſo bittet. Ulyſſ. Um Venus, werde mir ein Kuß von dir, Wenn Helena als Jungfran lebt, und hier! Creſſ. Sobald die Schuld verfallen, zahl' ich ſie. Ulyſſ. Dann hat es gute Zeit, Ihr kuͤßt mich nie. Diom. Fraͤulein, ein Wort; ich bring Euch Euerm Vater. (geht mit Creſſida ab.)

neſt. Sie hat behenden lyſſ. Pfui uͤber ſie! An ihr ſpricht alles, Auge, und Lippe, Ja ſelbſt ihr Fuß: der Geiſt der Luͤſternheit Blickt vor aus jedem Glied' und Schritt und Tritt⸗ O dieſ Entgegenkommer, Zungenſchnell, Die ſeitwaͤrts Willkomm' geben, eh' es gruͤßt! Und weit aufſchlagen ihres Denkens Buch