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Sz. 5. Ende gut, Alles gut. 53
Dieß iſt Anton, des Herzogs aͤltſter Prinz; Dieß Escalus. Zel. Und der Franzoſe? Diana. Dieſer: Der mit der Feder:'*s iſt ein feiner Mann; Ich wollt' er liebte ſeine Frau; weit huͤbſcher Faͤnd' ich ihn, waͤr' er tren.— Iſt er nicht artig?— Zel. Ich mag ihn wohl!— Diana. Schade, daß er nicht treu!— Da, ſeht den Schurken, Der ihn verfuͤhrt: ja, waͤr ich ſeine Frau, Dem Buben gaͤb' ich Gift. FZel. Wer iſt es denn? Diana. Der Geck mit all' den Baͤndern. Warum iſt er wohl melancholiſch? Fel. Er ward vielleicht iſt der Schlacht verwundet. Par. Die Trommel zu verlieren!— Nun— Wiar. Er ſcheint gewaltig verdrießlich. Seht, er hat uns ausgeſpaͤht. Wittwe. Waͤr er doch am Galgen! War. Und alle ſeine Schmeichelei! Solch ein Gelegen⸗ heitsmacher!
(Bertram, Parolles und Soldaten ziehn vorüber.)
Wittwe. Der Zug iſt nun vorbei. Kommt, Pilgerin, Ich bring' Euch unter Dach: Vier oder Fuͤnf Bußfert'ge Waller nach St. Jacobs Grab Sind ſchon in meinem Haus.
Hel. Ich dank' Euch beſtens.— Will unſre Wirthin und dieß art'ge Maͤdchen Mit uns zu Abend ſpeiſen? Koſt und Dank Naͤhm' ich auf mich, und gaͤb' als Zahlung gern Noch einige Lehren dieſer Jungfrau mit, Die wohl zu brauchen ſind⸗ Beide. Wir danken freundlich.
(Alle gehn ab.)


