Teil eines Werkes 
Siebenter Theil (1832) Ende gut, alles gut
Entstehung
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14 Ende gut, Alles gut. A. III.

Zerz. Sey ſie uns willkommen! Und alle Ehren, die wir ſpenden moͤgen Erwarten ſie. Auf Euern Poſten hin! Wenn Hoͤh're fallen, iſts fur Euch Gewinn. Morgen ins Feld!— (ſie gehn ab.)

3 weite S ene.

Rouſſillon.

(Es treten auf die Gräfin und der Narr.) Gräfin.

Alles hat ſich zugetragen wie ichs wuͤnſchte, außer daß er nicht mit ihr kommt.

Warr. Meiner Treu, ich denke, unſer junger Herr iſt

ein ſehr melancholiſcher Mann. Gräfin. Und woran haſt du das bemerkt?

Narr. Ei, er ſieht auf ſeinen Stiefel und ſingt; zupft

an der Krauſe und ſingt; thut Fragen, und ſingts ſtochert die Zaͤhne, und ſingt; Ich kannte Einen, der ſolchen An⸗ ſatz von Melancholie hatte, und einen huͤbſchen Meierhof fuͤr ein Liedchen verkaufte.

Graäfiu. Laß mich ſehn, was er ſchreibt, und wenn er

zu kommen denkt. (ſie öffnet einen Brief.)

Narr. Ich frage nichts mehr nach Elsbeth, ſeit ich am Hofe geweſen bin. Unſer alter Stockfiſch und unſte Els⸗ beths auf dem Lande ſind doch nichts gegen den alten Stock⸗ fiſch und die Elsbeths am Hofe. Mein Cupido laͤßt die Fluͤgel haͤngen, und ich fange an zu lieben wie ein alter Mann das Geld liebt, ohne Appetit!—

Graͤfin. Was ſehe ich hier?

Marr. Grade was Ihr ſeht.(geht ab.) 3

Gräfin(lieſt..„Ich ſende Euch eine Schwiegertochter: „ſie hat den Koͤnig hergeſtellt, und mich zu Grunde gerich⸗ „tet. Ich habe ſie geheirathet, aber nicht die Vermaͤhlung „vollzogen, und geſchworen, dieſes Nicht ewig zu machen.

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