42 Ende gut, Alles gut. 2. I.
Und lieber ſinnt, als fragt warum ichs fordre. Was mich beſtimmt, iſt beſſer als es ſcheint, Und mein Geſchaͤft draͤngt mich mit ernſterm Zwang, Als Euch beim erſten Blick beduͤnken mag, Da Ihrs nicht uͤberſeht.— Dieß meiner Mutter: (giebt ihr einen Brief.) Zwei Taae noch, dann treff' ich Euch! und ſo Laſſ⸗ ich Euch Eurer 6 el. Ich kann nichts ſagen, err, Als daß Eure trenergebne Magd—— Bert. O laßt! Nichts mehr davon! Zel. Und ſtets bemuht, Mit treuer Sorglichkeit Euch zu erſetzen, Was mir ein niedriges Geſtirn verſagt, Um werth zu ſeyn ſo großen Gluͤcks. Bert. Genug! Denn meine Haſt iſt groß. Lebt wohl, und eilt. Bel. O lieber Herr! verzeiht.„ Bert. Mun ſagt, was meint Ihr? Bel. Ich bin nicht werth des Reichthums der mir ward, Noch darf ich mein ihn nennen, und doch iſt ers: Doch wie ein ſcheuer Dieb moͤcht' ich mir ſtehlen Was mir nach Recht gehoͤrt. Bert. Was wuͤnſcht Ihr noch? Zel. Etwas,— und kaum ſo viel,— im Grunde Nichts,— Ungern nenn' ich den Wunſch: doch ja! ſo wißt, Nur Fremd' und Feinde ſcheiden ungekuͤßt. Bert. Ich bitt' Euch, ei ſetzt Euch raſch ju
Bel. Ich fuͤge dem Befehl mich, theurer Herr. (Helena ab.
Bert. Sind meine Leute da?— Leb wohl! Geh' du Nach Haus, wohin ich nimmermehr will kehren; So lang' ich fechten kann, und Trommeln hoͤren. 8 Nun fort, auf unſre Flucht!
Par. Bravo! Corraggio!
C(ſie gehn ab.)


